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 Am Samstag ab 18 Uhr geschlossene Gesellschaft

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So besingen wir seit Generationen die Mühlen und die Arbeit der Müller. Aber – was klapperte da eigentlich bei Tag und bei Nacht, wenn der Müller stets wach seine Arbeit verrichtete?

Nun, der Bach rauschte nur und das Mühlrad war’s bestimmt auch nicht – hier hat es gerade mal geplätschert. Oder wurde in dem Lied gar eine sogenannte Hammermühle besungen, wo per Wasserkraft tonnenschwere Hämmer bewegt wurden? Wohl auch nicht, zumal dieses Geräusch selbst den größten Romantiker seiner Zeit nicht zu einem «klipp klapp» inspiriert hätte.

Heggbacher Mühlencafé
Heggbacher Mühlencafé

Also lösen wir das Rätsel auf. Was bei der Mühle am lustig rauschenden Bach klapperte, das war der sogenannte Rüttelschuh. über den Mahlgang, den beiden mit Holz verkleideten Mahlsteinen, war der Trichter für das Mahlgut angebracht und an dessen Ende wackelt der sogenannte Rüttelschuh hin und her, damit das Mahlgut regelmäßig nachgeführt wurde. Die Aufgabe dieser Klapperrutsche war also einen Körnerstau zu verhindern. Dabei schlug der hölzerne Rüttelschuh gegen das eiserne obere Mühleisen. Hartholz auf Eisen – das ergibt Klipp Klapp.

Haben Sie es gewusst?
Viele Ausdrücke aus der Mühlenzeit nutzen wir noch heute – oftmals ohne den genauen Hintergrund zu wissen. »Wer zuerst kommt, der mahlt zuerst« oder »etwas auf dem Kerbholz haben«. Wenn Sie mehr als nur gucken wollen, dann melden Sie sich doch einmal mit einer kleinen Gruppe zu einer Mühlenführung mit einem anschließenden zünftigen Mühlenmahl an. Sie werden staunen.

Seien Sie uns willkommen!